Cantare et sonare

Werke des 16./17. Jh. für Sänger und Bläser

18. Januar 2019, 18:00 - 20. Januar 2019, 18:30

Musik aus dem 16. und 17. Jh. spielt in der Konzert- und Gottesdienstgestaltung bei Bläser-Ensembles und Chören eine immer größere Rolle. Diese Zusammenarbeit entsprechend darzustellen, dafür werden Seminare angeboten.

Gesamtleitung: Norbert Brandauer

"Seit vielen Jahren begeistert von den Grundideen von „cantare et sonare“ stelle ich mir natürlich schon länger die Frage, ob es nicht auch möglich wäre, ein Seminar im Salzburger Land abzuhalten.

Was ist „cantare et sonare“? Die „Innsbrucker Festwochen“ sind weltweit ein Begriff. Der  Verein entspringt denselben Intentionen, wurde vom Gründer beider Institutionen, Prof. Otto Ulf, 1967 ins Leben gerufen.
Was bewog ihn dazu? Das Zusammenführen von Sängern und Bläsern in allen Tiroler Landesteilen und Bayern sowie die Verbreitung von wertvollem, bis dato unbekanntem Musiziergut vornehmlich der Renaissance und des Frühbarock.

Musik dieser Epoche spielt in der Konzert- und Gottesdienstgestaltung bei Bläser-Ensembles und Chören eine immer größere Rolle. Diese Zusammenarbeit entsprechend darzustellen, dafür werden Seminare angeboten. In den Schulungen soll den Teilnehmer/innen die Sing- und Spielpraxis dieser Zeit nahe gebracht werden sowie unbekannte Literatur. Die Musik kann aufgeteilt werden auf mehrere Musizier-Gruppen, räumlich getrennt aufgestellt, besetzt mit Sängern, Trompeten, Posaunen und Orgel.

Erfreulicherweise findet Musik um 1600 und deren Spielweise immer mehr Anklang. Das bestärkt uns in den Bestrebungen, diese an Musikschulen und Konservatorien kaum angebotene Musizierform hinaus zu bringen in die Dörfer, zu den Chören und inzwischen sehr gut ausgebildeten Bläsern.

Verschiedene "Vorzeichen" lassen mich hoffen, dass auch in Salzburg das Ausrufen der Idee, Sänger und Instrumentalisten in gemeinsamer Schwingung und im gemeinsamen Geist beseelte Musik des 16. und 17. Jahrhunderts musizieren zu lassen, auf interessiertes Echo stoßen wird.

Wir freuen uns auf Chorsängerinnen und -sänger, auf Bläser, Streicher und Organisten und auf das gemeinsame Erleben von tiefgehend schöner Musik!" (Norbert Brandauer)

Kurs-Thema:

  • 4 – 8-stimmige Chorsätze des 16. und 17. Jahrhunderts, dargestellt durch Sänger und Bläser
  • 4 – 8-stimmige Canzonen und Sonaten für Bläser

Kursort:  Pfarrhof Saalfelden 

Die Referenten:

  • Norbert Brandauer, Salzburg - Gesamtleiter
  • Norbert Salvenmoser, Mozarteum Salzburg - Bläser-Ensemble
  • Andreas Gassner, Kirchenmusikreferent der Diözese Salzburg - Continuo

Kursbeginn:  Freitag 18. Jänner 2019 um 18 Uhr im Pfarrhof Saalfelden

Abschlusskonzert in der Pfarrkirche Saalfelden am Sonntag, 20. Jänner 2019, um 16 Uhr

Falls erforderlich, Übernachtung in Pensionen – Essen im Hotel „Schörhof“

Kosten:
€ 210 Kurskosten Seminar, 4 Essen, Übernachtung in Pension
€ 290 Kurskosten Seminare, Vollpension im Hotel „Schörhof“
(Bitte Hotelzimmer selber direkt buchen unter 06582 792 oder Hotel@schoerhof.at , Einzahlung auf den Verein cantare et sonare)
€ 140 ohne Übernachtung

Die  Einzahlung  auf das  Konto  „Verein Cantare et sonare“
IBAN: AT 63 5700 0200 1102 2449 
BIC: HYPTAT22   gilt als Anmeldung und wird umgehend bestätigt.

Anmeldung:  Online über die homepage www.cantareetsonare.at
oder bei Barbara Marberger, E-Mail: info@cantareetsonare.at

Veranstaltungsort
Pfarrhof Saalfelden
5760 Saalfelden
Lofererstraße 11

Veranstalter
Verein "cantare et sonare"
Obmann Georg Schmid
Römerstraße 73
6103 Reith b. Seefeld
georg.schmid@tsn.at

Dateien
Cantare_et_sonare_folder_2018.pdf

Zuständiger Verband
Chorverband Salzburg

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