„Hiaz ziagt da Herbst ins Land, mit sei’m buntn G’wand“ – Singen und Musizieren in Filzmoos 2026

erstellt am 20.10.2026
Volksliedwerk

Am 2. Oktoberwochenende fand das Seminar „Singen und Musizieren in Filzmoos“ im Reithof der Familie Ahornegger statt. Was sich dort entfaltete, war weit mehr als eine Fortbildung: Es wurde zu einer musikalischen Auszeit, geprägt von herzlicher Gastfreundschaft und bereichernden Begegnungen.

Wie die Farben des Herbstes zeigte sich auch das Seminar von seiner buntesten Seite.

Das vielseitige Referententeam begleitete die Teilnehmenden mit großer fachlicher Kompetenz und persönlicher Zugewandtheit, was sowohl ein zielgerichtetes Arbeiten als auch unbeschwerte musikalische Begegnungen gleichermaßen möglich machte. Besonders schön war die offene, ungezwungene Atmosphäre, in der sich niemand beweisen musste, sondern das gemeinsame Singen und Musizieren im Mittelpunkt standen. Dafür bot der Reithof den idealen Rahmen, denn die herzliche Aufnahme durch die Gastgeberfamilie, sowie die familiäre Atmosphäre und die kulinarischen Genüsse trugen wesentlich dazu bei, dass sich alle willkommen und wohl fühlten.

Abends wurde die musikalische Vielfalt dann deutlich erlebbar: Die Stimmen der verschiedenen Singgruppen mischten sich mit Klängen von Harfe, Gitarre, Kontrabass, Zither, Geige, Diatonischer Harmonika und Hackbrett. Vertraute und neue Melodien, gepaart mit unterschiedlichen regionalen Stilrichtungen erklangen bis in die Nächte hinein…

Ein Teilnehmer, der das erste Mal dabei war, brachte die besondere Qualität dieses Seminars treffend auf den Punkt: Er habe sowohl beim Singen im Unterricht als auch innerhalb der Seminargruppe seinen Platz gefunden und nehme musikalisch wie menschlich viel mit. Genau das macht Filzmoos aus: Musik erleben, Neues lernen und sich als Teil einer herzlichen Gemeinschaft fühlen.

So wie der Herbst das Land in ein buntes Gewand kleidet, brachte auch Filzmoos viele unterschiedliche Menschen und musikalische Farben zusammen. Ein Wochenende, das verbindet, inspiriert und noch lange in Erinnerung bleibt – und dessen Klänge hoffentlich noch länger nachhallen…

Text: Kerstin Groß 
Fotos: Brigitte Eichinger

 

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